Programm von, mit und für Menschen vor Ort

WIR LEBEN ES VOR!

WIR (ER)LEBEN ES GEMEINSAM!

Das Ziel von Moja kwa Moja – Sei selbst das Projekt e.V. ist es, Hilfe weltweit und direkt anzubieten. Primär ermöglicht die Organisation Hilfsbedürftigen den Zugang zu sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung, Unterkunft, Bildung und Kleidung.

Das Programm von, mit und für Menschen vor Ort, kurz Programm, ist nicht nur der Titel des 2016 gegründeten Projekts, sondern es bezeichnet auch den grundsätzlichen Gedanken der Organisationarbeit. Das Programm wurde aus der Motivation heraus gegründet, auch im lokalen Umfeld von Moja kwa Moja aktiv einen Beitrag zur positiven Entwicklung zu leisten.

In enger Verbindung zu den Grundsätzen visiert dieses Projekt ein sehr elementares Ziel, nämlich den beständigen zwischenmenschlichen Zusammenhalt als Gemeinschaft auf einer vielfältigen, wertfreien und offenen Basis. Viele Wege mögen zum globalen Frieden führen. Die Organisation entscheidet sich bei der kleinsten Einheit anzusetzen, ganz nach dem Prinzip act local, think global.

Neben der Stärkung und Verbreitung des Sinns für gemeinschaftlichen Zusammenhalt soll das Programm als Plattform fungieren. Hier können Interessierte und initiative Menschen sich engagieren und aktiv werden, ob als Eventinitiator*In, Vortragende/r oder gar Workshopleiter*In.

Neben den Gemeinschaftssinn und der Funktion als Plattform ist ein weiterer Gesichtspunkt des Programms zu sensibilisieren und Transparenz zu schaffen sowie Wissen zu vermitteln und nach der VASIM Philosophie neue Menschen zu animieren und akquirieren.

So besteht es im Grunde aus einer Reihe verschiedener Events zu vielseitigen Themen, alle mit dem Blick auf die Schaffung zwischenmenschlicher Verbindungen und die Gemeinschaft. Von eintägigen Veranstaltungen und Aktionen, über Kampagnen bis hin zu Workshops, Kooperationen und Gesprächsrunden möchte das Team jeden Kanal zur Erreichung der Mitmenschen bedienen.

Zu Zeiten der hohen Zahl an in Deutschland ankommenden Menschen aus dem globalen Süden sowie aus wirtschaftlichen und politischen Brennpunktländern etablierte Moja kwa Moja in Kooperation mit dem Verein für bodenständige Kultur e.V. das Interkulturelle Essen/ die Internationale Küche. Seither finden mehrere Essen im Jahr statt. Ziel war es den angekommenen Menschen ein kleines Forum zu geben, bei dem sie die Möglichkeit haben gehört zu werden und noch viel wichtiger, zu berichten. Und wenn Menschen aus einem Anlass zusammenkommen, dann ist es, um zu essen. Diese Zusammenkünfte waren und sind wichtig, um fortwährend bestehende Vorurteile abzubauen, Berichte und Informationen aus erster Hand zu dem globalen Thema Flucht zu erhalten, Verbindung zu schaffen und Vertrauen aufzubauen.

In Kooperation mit dem Jugendzentrum PrienaYou in Prien am Chiemsee veranstaltet Moja kwa Moja seit 2017 die Interkulturellen Sommerfeste Mitanand in Prien. Im Fokus der Feste standen Themen wie Interkulturalität, Diversität, Inklusion, Jugendengagement und natürlich nicht zuletzt das Thema Integration. Trommelgruppen, kulinarische Köstlichkeiten, ein Mix aus urbanen und traditionellen Tänzen, Musik, Bands, kleine Stände und eine bunte Zusammenkunft von Menschen aus der ganzen Welt waren Teil der Feste.
Mitanand in Prien bezeichnet die Einfachheit der Lösung und bietet Gelegenheit jede Art der Barriere zu überwinden. Ein Tag der zum (mit)teilen Platz macht, die Teams zweier Institutionen, die es (vor)leben, ein Ort in der Blühte der Vielfalt aus Kunst, Kultur, Mensch und Begegnung.

Weitere Veranstaltungen mit dem gleichwertigen Ziel und weiteren Ansetzen waren in Bad Endorf das Fest der Kulturen und in Raubling Das Bürgerfest.

Neben den verschiedenen Events wurde das Programm-Team von Moja kwa Moja bereits mehrere Male eingeladen, Vorträge und Präsentationen zu halten sowie Aktionen mit Kindern und Jugendlichen aus umliegenden Einrichtungen, Schulen und Vereinen zu erarbeiten und umzusetzen.

Hier steht das Programm-Team gerne jederzeit für weitere Zusammenarbeit, besonders mit Kindern und Jugendlichen zur Verfügung.

Children for Children – Kinder für Kinder

Diese Kampagne wurde von Felicitas Reitmeier (Vorstand: Schriftführerin) entwickelt, als sie 2015 drei Monate als Freiwilligendienstleistende in Ghana an der Borderless Aid Foundation Deutsch als Fremdsprache unterrichtete und diese Aktion als ihr persönliches Projekt umsetzte.
Die Kampagne möchte Verbindungen schaffen, und zwar durch den mittelbaren Austausch von selbstgeknüpften Armbändern. Das Armband als buntes, rundes Symbol für Einheit, Vielfalt und Zusammenhalt, bereit für den Austausch und all das für Groß und Klein.

Dies funktioniert folgendermaßen:
Die Teilnehmenden suchen sich drei farbige Schnüre nach persönlicher Vorliebe aus. Im weiteren Verlauf knüpfen sie, nach einer simplen Technik die Armbänder und flechten die Enden, um das Armband später tragen zu können.
Das fertige Armband geben die Teilnehmenden zurück an das Programm-Team und erhalten im Gegenzug ein bereits fertiges Armband, dass von Menschen aus verschiedenen Ländern angefertigt wurde.
Die Mitglieder von Moja kwa Moja versuchen auf ihren Reisen mit den vielen Menschen, denen sie begegnen, ebenfalls Armbänder zu knüpfen und auszutauschen. So kann die Organisation garantieren, dass die angefertigten Unikate auch wirklich aus der ganzen Welt stammen.

Natürlich stehen auch für das Jahr 2020 viele Events und Aktionen auf der Agenda. Festlichkeiten, Vorträge und der Ausbau des Workshopprogramms sind bereits in der Planung.

Der Vorstand sowie die Teammitglieder befinden sich gerade in Gesprächen mit potenziellen Projektleitern*Innen, die zukünftig das Programm leiten und entwickeln möchten und können.
Des Weiteren ist das Programm-Team auf der Suche nach engagierten und tatkräftigen Menschen, die das Team bei den Veranstaltungen sowie den zahlreichen Aktionen und Vorträgen unterstützen.

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