Felicitas Reitmeier

IMAG1695Mein Name ist Felicitas Jana Reitmeier, ich bin 19 Jahre alt und habe mein Abitur im Mai 2015 absolviert.

Der Traum eines Tages nach Afrika zu gehen, um dort den Menschen zu helfen war bei mir schon sehr früh da.

Im letzten Schuljahr habe ich begonnen nach Organisationen zu suchen, über die ich nach Afrika gehen kann. Diese Suche gestaltete sich schwerer als ich es mir vorgestellt hatte. Durch Zufall lernte ich Maximilian Neumayer und Moja kwa Moja – Sei selbst das Projekt e.V. kennen. Schon nach dem ersten Kennenlernen war für mich persönlich klar, dass ich mit seiner Organisation nach Ghana gehen möchte. Ich begann noch in der selben Woche mit den Impfungen, ich war bis zu diesem Zeitpunkt ungeimpft und hatte somit einiges vor mir.

Im Laufe des Jahres haben Maxi und ich uns regelmäßig getroffen, um die große Reise zu planen und zu organisieren. Doch die größte Schwierigkeit war, meine Mutter zu überzeugen, dass ihr kleines Mädchen in Ghana auch sicher ist.

Am 4. August war es dann soweit und ich startete meine Reise nach Ghana. Die ersten 6 Wochen war auch Maxi noch dabei, wir wurden super nett von unserer Gast Mama Ruth empfangen.

Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und bin auch prima mit den Lebensumständen klar gekommen. Die ersten 6 Wochen sind super schnell verstrichen. Wir haben sehr viel an der Schule gearbeitet und einige Male ein Kinderheim einer befreundeten Organisation besucht.

Nach den ersten 2 Tagen die ich alleine war, nach Maxi´s Abreise, waren schon ein bisschen beängstigend. Doch rückblickend bin ich erst richtig in Ghana angekommen, als ich alleine war. Ich habe angefangen in der Schule Deutsch zu unterrichten in den Klassen 2-6. Das gestaltete sich am Anfang etwas schwer, aber da mir die komplette Freiheit gelassen wurde, wie ich die Kinder unterrichte, habe ich mich schnell zu Recht gefunden. Wenn es jedoch Schwierigkeiten gab standen mir James, der Schulleiter, und die anderen Lehrer immer zur Seite. Das Unterrichten hat mir sehr viel Spaß gemacht und vor allem zu sehen wie sich die Kinder freuen, wenn sie etwas lernen, dass ihnen unter normalen Umständen verwehrt geblieben wäre.

Ich habe in meiner Zeit in Ghana sehr viel über mich selbst gelernt und vor allem habe ich es zu schätzen gelernt was mir alleine durch meinen Geburtsort für Privilegien zu Teil geworden sind.

Schon während meiner Zeit in Ghana wurde mir klar, dass dies nicht mein letzter Besuch ist und mein nächster Ghana Aufenthalt ist bereits in Planung.

Felicitas Jana Reitmeier

zurück

Sei selbst das Projekt e.V.