Sen-Agri-Eco

Die Projektidee

Der Grundgedanke des Projektes war, einem senegalesischen Flüchtling, der in die Heimat zurückkehrt, durch eine Anschubfinanzierung einen Start im eigenen Betrieb zu ermöglichen. Unser Anliegen war auch, durch die Gründung eines ökologischen Gemüsebaubetriebes die ökologische und traditionelle Landwirtschaft im Land zu fördern und nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Idee gründete sich auf die Initiative von Mbaye Deme, den wir als sehr kompetenten und fleißigen Gemüsebauer kennengelernt haben, und der bereits einen detaillierten Projektplan für den eigenen Betrieb im Senegal ausgearbeitet hatte. Wir hatten über 18 Monate engen Kontakt zu ihm und konnten uns von seiner Kompetenz als Gemüsebauer überzeugen.

Die aktuelle Situation

Zunächst lief alles sehr günstig, wir konnten durch Spenden den Kauf eines Grundstückes in der Nähe von Thiès / Senegal ermöglichen und hatten dann bis Sommer 2019 nochmals Geld gesammelt, um den Start im Senegal zu finanzieren.

Leider kam es anders. Zum einen warten wir noch immer auf die Grundbucheintragung des Grundstückes. Der Vorgang ist irgendwo zwischen Gemeinde und Grundbuchamt stecken geblieben. Zum anderen konnte sich Herr Deme nicht dazu entschließen, wirklich zurück zu gehen. Stattdessen hat er sich von uns und damit aus dem Projekt zurückgezogen. Wir haben keinen Kontakt mehr zu ihm.

So könnte es weiter gehen ….

Inzwischen hatte sich Helke Fussell vom Priener Verein „Vision Yamale“ bereit erklärt, uns bei der Betreuung des Projektes zu unterstützen. Der Verein Vision Yamale ist speziell auf die Starthilfe für Rückkehrer in den Senegal spezialisiert und betreut auch das Projekt von Babakar, das durch den Priener Helferkreis initiiert wurde. Mit ihrer Hilfe versuchen wir nun, das Grundstück doch noch zu sichern. Ein erster Kontakt mit einem Vertreter des dortigen Bistums und dem Bürgermeister lässt uns hoffen. Sollte dies gelingen, würde sie mit ihrem Verein in Kooperation mit Moja Kwa Moja  versuchen, mit den gesammelten Geldern dort ein ökologisches Landwirtschaftsprojekt zu initiieren, das auch der dortigen Gemeinde zugute kommt – so die Absprache mit dem Bürgermeister. Frau Fussell hat inzwischen gute Kontakte zu verschiedenen Behörden und Organisationen, und wir hoffen, dass es so doch noch gelingen kann, das Geld unserer Spender dem gewünschten Zweck zuzuführen. Leider haben wir keine Kontakte zu Mbayes Familie oder Freunden, aber vielleicht lässt sich auch da noch etwas herausfinden, so dass man sie einbinden kann.

Stand 31.3.2020:

Wir konnten noch keine konkreten Informationen über das Grundstück einholen. Ein Teil der Spender hat das Geld zurückgefordert und erhalten. Wir setzen uns nun eine Frist von 3 Monaten. Sollten wir innerhalb dieser Zeit nichts erreichen können, wird das gespendete Geld für andere Projekte eingesetzt. Wir werden hier eine Auswahl vorstellen und konkrete Wünsche der Spender berücksichtigen, soweit sie uns erreichen (bitte direkt an Fam. Mitterer, Kontakt siehe Spenderbrief)

Sei selbst das Projekt e.V.