Kibera Silanga Primary School (Kenia)

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Die Geschichte der „Kibera Silanga Primary School“ in Kenia findet ihren Ursprung im Jahre 1999. Zwar war das nicht das Jahr der Gründung der Schule, jedoch der Beginn wichtiger Abzweigungen, die uns später zur Gründung der Schule führen werden.

1999 gründeten zehn Bewohner des „Kibera – Slums“  die „Kibera Silanga Ushirika (Swahili: vereint) Group – Community Based Organisation“, kurz die „KISUG – CBO“. Zusammen mit der „ANPPCAN“ (African network for prevention and protection of child abuse and neglect) wollten sie die fehlende Infrastruktur und das fehlende Sozialbewusstsein im Kibera Slum nach und nach beheben. Der ANPPCAN ging es vor allem um die Familien, die dort lebten, aber noch mehr um die Kinder. Sie wollte den Erwachsenen bewusst machen, wie wichtig es sei, dass die Kinder beschützt werden, vor allem wenn sie in solchen Umständen aufwachsen müssen. Die KISUG – CBO startete ihre ersten Aktionen, die sog. Clean-Ups, im Namen des Umweltschutzes und als Beitrag für eine bessere Lebensqualität. Sie veranlasste die Menschen aus dem Dorf „Silanga“,  jeden Samstag zusammen den Slum aufzuräumen, da sie schlussendlich diejenigen waren, die dort die meiste Zeit ihres Alltags verbringen mussten. (Silanga ist eines von zwölf Dörfern im Kibera – Slum).

Im Jahr 2000, als die KISUG – CBO nun endlich offiziell registriert war, hatte sie bereits 250 Mitglieder. Seit dem Beginn 1999 trafen sich die Mitglieder regelmäßig jeden Samstag. Zuerst im Heim eines Mitgliedes, später – aufgrund der hohen Zuwachsrate der Mitgliederzahl – in der zur Verfügung gestellten Halle eines Mannes namens Edward Kamau, der ebenfalls Mitglied war und nebenher Gottesdienste in dieser Halle abhielt. Diese hatte den Namen „Wings of Life“. Weiter beschlossen die Mitglieder, vor allem die Gründer, den Aufbau des Bildungssektors. So eröffneten sie in derselben Halle die „Early Child Education Development“, kurz „ECD“. Nähere Informationen zum kenianischen Schulsystem finden Sie hier.

Nun war die Halle, nachdem die Kindergruppen gefüllt waren, die Treffen der KISUG – CBO weiter dort stattfanden und der Gottesdienst natürlich nicht ausblieb, folgendermaßen besetzt:

Mo. – Fr.         ECD – Classes

Sa.                   Treffen der KISUG – CBO

So.                   Gottesdienst

Im Jahr 2002 tat sich eine großartige Gelegenheit für die Organisation auf. Eine englische NGO („FID“) führte in Kibera Forschungsarbeiten durch. Dabei stießen sie auf die Mitglieder der KISUG – CBO. Nach einigen Treffen der beiden NGOs entschied sich die FID die lokale Organisation finanziell zu fördern. Während der nächsten zwei Jahre gründete die KISUG – CBO zwei Primary Schools in zwei verschiedenen Kirchen.

–          Landmark Baptist Church

–          Anglican Church of Kenya (ACK)

Die FID unterstützte die Organisation finanziell sehr großzügig, doch schon 2004 verließ die FID die Schule wieder, da die Regierung 2003 in Kenia zur „Freien Bildung“ aufrief. Somit wechselte die FID zur Regierung und unterstütze die Regierung auf verschiedenste Weisen.

2006 machten die Mitglieder der KISUG – CBO einen Kauf. Sie kauften ein Stück Land, um dort in Zukunft ein weiteres Gebäude zu bauen für weitere Schulräume. Das ist das Grundstück, auf dem nun heute die Kibera Silanga Primary School steht.

Als nun die FID weder die Schulgebühren der Schüler noch die Gehälter der Lehrer zahlte, geriet das „Freie Bildungssystem“ ins wanken. 2010 jedoch wollten die beiden oben genannten Kirchen, die Schulen übernehmen und von nun an selbst lenken und leiten. Die Mitglieder der KISUG – CBO fanden den Vorschlag ideal und waren froh, dass die Kirchen die Steuerung der Schulen nach sechs Jahren selbst übernehmen wollten. So konnte sich die Schule dem nächsten und auch aktuellsten Projekt zuwenden, nämlich dem Aufbau der Schule auf dem im Jahr 2006 gekauften Grundstück.

Die KISUG – OCB übergab beide Schulen an jeweils eine der hospitierenden Kirchen. Sie übernahm lediglich die ECD, die seit jeher in der „Wings of Life – Halle“ waren. So zogen die Kleingruppen in die heutige Schule um und schon nach kurzer Zeit mit intensiver Propaganda für die neu zu eröffnenden Schule, wurde in dieser mit vollen Klassen, von eins bis acht, unterrichtet.

2011 wurde direkt neben der Schule ein weiteres Gebäude mit zwölf Räumen erworben. Bis jetzt wird es jedoch noch nicht genutzt, da in den letzten drei Jahren eine Rezession des Schülerzuwachses zu erkennen ist. Das hat einige Ursachen, angefangen in der Politik.

Seit dem Jahr 2013 ist „Moja kwa Moja – Sei selbst das Projekt“ Partner der Kibera Silanga Primary School und versucht mit vereinten Kräften die Schule auf Vordermann zu bringen und der Rezession entgegenzuwirken. Grundsätzlich festgelegte Ziele sind;

– kostenfreie Bildung

Feeding-Program

– angemessene Löhne für die Lehrer

– angemessene Umgebung für die Schüler

Sei selbst das Projekt e.V.