KIJIJI – Solutions

NICHT MEHR LÄNGER REDEN, HANDLE UND

ERGREIFE SELBST INITIATIVE!

WIR LEBEN ES VOR!

WIR (ER)LEBEN ES GEMEINSAM!

Bitte begrüßen Sie Kijiji Solutions an Bord von Moja kwa Moja.

Blühende Gemeinschaften junger Erwachsener in informellen städtischen Siedlungen, die in der Lage sind, die Herausforderungen des täglichen Slumlebens mit ökologisch nachhaltigen Lösungen anzugehen.

Das Gründungsziel von Kijiji ist es, das frühe Wachstum und die Entwicklung eines initiativen Haushaltsmüllsammel- und Recyclingservices zu fördern, an Stellen wo es keinen solchen Service im Kibera-Slum von Nairobi gibt. Slums Going Green and Clean (SGGC), eine gemeinschaftsbasierte Organisation, hat sich dieser gewaltigen Herausforderung gewidmet.

Zu den mittelfristigen Zielen von Kijiji Solutions gehört es, die SGGC-Mitarbeiter mit Business-Technologie und physischen Einrichtungen auszustatten. Der derzeitige Hauptsitz von SGGC, das Weinflaschenbüro, soll abgerissen werden. Die Organisation benötigt sichere Räumlichkeiten, um die Reinigungsausrüstung, die anfallenden Wertstoffe und die von ihr produzierten und verkauften Wiederverwendungsprodukte zu lagern. Derzeit ist geplant, 3 angrenzende „Lager“-Standorte für diese Zwecke anzumieten. Längerfristig hofft Kijiji, ein ähnliches oder größeres Grundstück zu erwerben, das zu einem Mehrzweckgebäude und einem eingezäunten Hof für Abfallsammlung, Produktinnovation, Lernen und Gemeinschaftsdienste ausgebaut werden kann.

Seit 2021 sammelt SGGC unter den Bedingungen des Kibera-Slums und mit minimaler Eigenfinanzierung wöchentlich den Müll in den engen Gassen des Dorfes Kianda ein, und zwar von einer wachsenden Zahl von Haushalten, die sich mittlerweile auf 200 beläuft. Die Kunden werden gebeten, KES 20 (etwa € 0,15) pro Woche zu zahlen. Etwa 60% können sich diesen mageren Betrag leisten, der allein die Kosten für die wiederverwendbaren Plastiktüten, die SGGC verteilt, nicht ganz deckt.

Die gesammelten Abfälle werden in größeren Säcken zur Straße getragen, wo sie auf Handkarren geladen und zu einer Müllumladestation gebracht werden. Dort werden die Lebensmittelabfälle getrennt, um das Vieh zu füttern, und die wiederverwertbaren Materialien werden für den Verkauf an Makler sortiert. Der stark reduzierte Rest wird verantwortungsbewusst zur städtischen Mülldeponie gebracht, was die Nachbarschaft vor Bergen von schmutzigem Abfall bewahrt und die Emissionen des Klimawandels reduziert.

Die „1:1“-Kampagne von Kijiji hofft, Spender*Innen mit einzelnen Familien in Verbindung zu bringen, indem sie einen Beitrag von € 30,00 leisten, der die Müllabfuhr der gesponserten Familie für ein ganzes Jahr bezahlt, einschließlich Säcke. Die Spender*Innen sowie die Partner-Familien können sich medial durch ausgetauschte Bilder kennen lernen und verbinden. Berichte über den Fortschritt der Dienste und Projektstrukturen erhalten alle Spender*Innen und Interessierte auf der Website und über den Newsletter. Spender*Innen, die sich so verbunden fühlen wie wir bei Kijiji, können darüber hinaus einen Beitrag für Folgende Posten leisten:
– die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der Sammelbesatzung, Werkzeuge und Wagen
– jede/r Freiwillige benötigt € 50,00 für PSA
– und/oder € 50,00 für Werkzeug
– jede Gruppe benötigt € 400,00 für einen Wagen, um den Müll zu transportieren

Kijiji Solutions arbeitet derzeit direkt mit Slums Going Green and Clean – Kenia zusammen, um die internen Abläufe zu organisieren und die Gemeinde effizienter zu unterstützen. SGGC-K hat Anfang Januar 2021 die Müllsammlung wieder aufgenommen, nachdem sie im Vorjahr aufgrund von Covid-19-Beschränkungen gestoppt worden war. Seit dem Neustart haben sie einen Kundenstamm von rund 200 Haushalten aufgebaut. Sie sammeln jede Woche zwischen 1.000 – 1.500 kg Abfall, von denen 300 – 400 kg recycelt werden und einige hundert mehr als Viehfutter dienen. Die Ausdehnung ihrer Reichweite hängt von erhöhten Einnahmen aus Spenden und dem Verkauf von wiederverwertbarem Müll ab. Die freiwilligen Crews benötigen dringend PSA und Werkzeuge.

Slums Going Green and Clean – Kenia

Die SGGC wurde 2017 von Gisore Nyabuti, Kevin Muller und Mev Adongo gegründet. Gisore ist Vorsitzende und die primäre Leiterin der Gruppe von über zwanzig aktiven Mitgliedern und über 200 Ehrenamtlichen. Mev ist stellvertretende Vorsitzende und Veranstaltungsmanagerin. Kevin Muller ist Krankenpfleger im öffentlichen Gesundheitswesen und hat die SGGC von Anfang an maßgeblich unterstützt.

Kijiji-Solutions

Richard Haukom ist ein in Deutschland lebender Amerikaner mit Erfahrungen als Unternehmer, Pädagoge und Organisator der internationalen Entwicklung. Nachdem er 20 Jahre lang Haukom Associates, ein Beratungsunternehmen für mechatronisches Design und Fertigung in Kalifornien geleitet hatte, entwickelte Richard Haukom Lernsoftware für die Stanford University Graduate School of Business. Anschließend war er Mitbegründer von Makers Without Borders, einem internationalen Entwicklungsprojekt, das darauf abzielt, Slumbewohner zu unterstützen, innovative Lösungen für einzigartige Slumprobleme zu entwickeln. Bei Kijiji Solutions ist er als Projektleiter tätig und trägt die Verantwortung für das Tagesgeschäft im Projekt.

Andreas Sartorius ist ein deutscher Pädagoge mit über 30 Jahren Erfahrung darin, das Rätselhafte zugänglich und umsetzbar zu machen. Seine Aufgabe ist es, die Ziele von Kijiji Solutions einem deutschen Publikum zugänglich zu machen und Lernaktivitäten für Deutsche und Kenianer zu entwerfen, die die Ziele von Kijiji Solutions voranbringen.

Frank Schulze ist ein Deutscher mit großem Engagement in der Gemeinde und über 30 Jahren Erfahrung in IT, Ökologie und nachhaltigen Energiesystemen. Seine Aufgabe ist das Feld der Öffentlichkeitsarbeit.

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